Vergangene Woche war ich gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Verkehr der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf Delegationsreise in Brüssel. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Gespräche zur europäischen Verkehrspolitik und deren Auswirkungen auf Deutschland.
Viele verkehrspolitische Entscheidungen werden heute nicht mehr alleine auf nationaler Ebene getroffen. Europäische Vorgaben, gemeinsame Standards und grenzüberschreitende Infrastrukturfragen haben unmittelbare Bedeutung für Mobilität, Wirtschaft und Alltag in unserem Land. Deshalb ist der direkte Austausch mit den europäischen Institutionen für unsere Arbeit im Deutschen Bundestag besonders wichtig.
Im Rahmen der Reise hatten wir unter anderem die Gelegenheit zum Gespräch mit Manfred Weber, dem Vorsitzenden der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. Dabei ging es um aktuelle politische Entwicklungen in Europa und die Frage, wie eine moderne, leistungsfähige und verlässliche Verkehrspolitik auf europäischer Ebene gestaltet werden kann.
Ein weiterer wichtiger Termin war der Austausch mit Thomas Ossowski, dem Ständigen Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union. Die Ständige Vertretung ist eine zentrale Schnittstelle zwischen Bundesregierung, Bundestag und den europäischen Institutionen. Der Einblick in die Arbeit vor Ort hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen Berlin und Brüssel ist.
Darüber hinaus trafen wir den EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas. Mit ihm sprachen wir über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen der europäischen Mobilität. Themen wie leistungsfähige Verkehrsnetze, faire Wettbewerbsbedingungen, Innovationen im Verkehrssektor und eine praxisnahe Regulierung spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Europa entscheidet an vielen Stellen mit darüber, wie Mobilität in Zukunft funktioniert. Umso wichtiger ist es, nicht nur über europäische Verkehrspolitik zu sprechen, sondern den direkten Austausch vor Ort zu suchen. Für mich war die Reise nach Brüssel eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen aus erster Hand zu erfahren und die Perspektive Deutschlands in die Gespräche einzubringen.
Ich danke allen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern für die spannenden Einblicke und den offenen Austausch.