Gute Nachrichten für Neu-Isenburg: Der Bund unterstützt die Anschaffung und den Aufbau einer neuen Orgel für die Kirche am Marktplatz mit rund 110.000 Euro. Die Förderung wurde vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im Rahmen des Programms „Denkmalschutz-Sonderprogramm XIV“ beschlossen.
Orgeln sind seit Jahrhunderten das musikalische Herz vieler Kirchen. Sie prägen Gottesdienste ebenso wie Konzerte und kulturelle Veranstaltungen. Deshalb freue ich mich sehr, dass dieses Projekt in Neu-Isenburg mit Bundesmitteln unterstützt wird. Die neue Orgel wird nicht nur das kirchliche Leben bereichern, sondern auch das kulturelle Angebot in der Stadt stärken.
Die Marktplatzgemeinde plant, eine romantisch konzipierte Hindelang-Orgel aus einer Kirche in Mainaschaff zu übernehmen. Das Instrument selbst konnte bereits für rund 20.000 Euro erworben werden. Durch Renovierung, Transport und Einbau entstehen jedoch deutlich höhere Kosten. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen mit einem Finanzbedarf von etwa 350.000 bis 400.000 Euro.
Ein Teil dieser Summe soll über Fördermittel von Bund, Land und Kirche gedeckt werden. Gleichzeitig bleibt ein Eigenanteil, der durch Spenden und Eigenmittel aufgebracht werden muss. Der Förderverein hat dafür bereits kreative Aktionen gestartet, um möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer für das Projekt zu gewinnen.
Beeindruckend ist vor allem das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die sich für dieses Vorhaben einsetzen. Es zeigt, wie stark die Verbundenheit mit der Kirche und dem kulturellen Leben vor Ort ist. Allen Beteiligten danke ich herzlich für ihren Einsatz und wünsche dem Förderverein weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung dieses besonderen Projektes.