Björn Simon

Regulierung muss in der Praxis funktionieren

Welche Auswirkungen haben politische Regelungen konkret auf Autohäuser und Kfz-Werkstätten? Darüber habe ich mich bei einem Termin im Autohaus Euler mit Vertreterinnen und Vertretern des Landesverbands Hessen des Kraftfahrzeug-Gewerbes ausgetauscht.

 

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Praxiserfahrungen der Betriebe mit aktuellen und geplanten Regulierungsvorhaben. Dabei wurde deutlich, dass viele politische Entscheidungen unmittelbar in den Arbeitsalltag der Unternehmen hineinwirken.

 

Die Themenpalette reichte vom Recht auf Reparatur über die Altfahrzeug-Verordnung und die Reform der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) bis hin zur Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung. Hinter diesen oftmals technisch klingenden Regelungen stehen ganz konkrete Fragen für Betriebe, Beschäftigte und Kundinnen und Kunden.

 

Für mich ist deshalb entscheidend: Gute Politik entsteht nicht allein am Schreibtisch. Wer Regeln erlässt, muss auch wissen, wie sie in der Praxis umgesetzt werden können. Gerade kleine und mittelständische Betriebe brauchen verständliche, praktikable und verlässliche Vorgaben – und möglichst wenig unnötige Bürokratie.

 

Der direkte Austausch mit den Unternehmen und ihren Verbänden ist dafür unverzichtbar. Die Erfahrungen aus der täglichen Praxis helfen dabei, bestehende Regelungen zu überprüfen und neue Vorgaben so auszugestalten, dass sie ihr Ziel erreichen, ohne die Betriebe unnötig zu belasten.

 

Vielen Dank an den Präsidenten des Landesverbands, Michael Kraft, Geschäftsführer Joachim Kuhn, Dominik Lutter vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe sowie alle weiteren Beteiligten für die offenen Worte, die konkreten Einblicke und den konstruktiven Austausch.

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