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Angela Merkel tritt nicht wieder an

Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel persönliche Konsequenzen gezogen und in der vergangenen Woche erklärt, im Dezember nicht mehr für das Amt der Parteivorsitzenden kandidieren und zukünftig auch nicht mehr als Bundeskanzlerin antreten zu wollen. Meiner Meinung nach setzt sie damit das richtige Signal und ich zolle ihr großen Respekt für diese sicher nicht einfache Entscheidung. Zudem bin ich gleichzeitig überaus dankbar für die 18 Jahre, in welchen sie die Bundespartei in mitunter nicht einfachen Zeiten geführt hat.

Nun stehen wir vor einem Aufbruch und einer Erneuerung der CDU Deutschlands. Schon heute gibt es mehrere ernsthafte Bewerberinnen und Bewerber um den Bundesvorsitz und das ist ausdrücklich zu begrüßen. Der Wettbewerb um die Parteispitze gibt uns die Chance, uns mit der nötigen Ruhe und Sorgfalt mit den unterschiedlichen Schwerpunkten der Kandidatinnen und Kandidaten auseinanderzusetzen und abschließend mehrheitlich und geschlossen gemeinsam ein neues Kapitel der Partei zu gestalten. Unsere Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesminister Jens Spahn und der ehemalige Fraktionsvorsitzende  Friedrich Merz sind wohl die aussichtsreichsten Kandidaten der über 12 Bewerber, die sich bereits auf eine Kandidatur festgelegt haben. Mir ist in den kommenden Wochen und auf dem Bundesparteitag Anfang im Dezember in Hamburg ein fairer und respektvoller Wettbewerb besonders wichtig.

Ich habe mich zudem dazu entschlossen, in der kommenden Woche eine kurzfristige Wahlkreiskonferenz anzusetzen, in welcher ich mich mit den CDU-Vorsitzenden aller Vereinigungen aus Stadt- und Kreis Offenbach zur anstehenden Wahl des CDU-Bundesvorsitzes austauschen will. Als Bundesdelegierter ist es mir überaus wichtig, ein Meinungsbild der Parteibasis zu erhalten, das ich so auch auf dem Bundesparteitag vertreten will. Ich freue mich auf einen spannenden Abend und Anfang Dezember dann auf einen erfolgreichen Bundesparteitag in Hamburg.