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Aktuelles

Landesfachkommission Verkehrspolitik des Wirtschaftsrates Hessen

Am Mittwoch nahm ich per Videokonferenz an einer virtuellen Arbeitssitzung des Wirtschaftsrates Hessen zur gegenwärtigen Situation der Luftverkehrsbranche in der Coronakrise teil. Als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Thema Luftverkehr gab ich ein umfassendes Eingangsstatement ab und stand den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch in der anschließenden Diskussion zur Verfügung. Neben mir gaben zudem der Leiter der Unternehmenskommunikation  der Fraport AG Jürgen Harrer sowie Dr. Vladimir von Schnurbein, Koordinator Regional Government Affairs bei der Deutschen Lufthansa, einen ausführlichen Einblick in die gegenwärtige Situation der Branche.

Ich habe im Verlauf des Gespräches zunächst erläutert, dass die Auswirkungen der Coronakrise die Luftverkehrswirtschaft stärker als alle anderen Wirtschaftszweige getroffen hat. So gleichen die gegenwärtigen Reisebeschränkungen einem faktischen zweiten Lockdown und bringen den Luftverkehr erneut weitgehend zum Erliegen. Im gesamten System Luftfahrt werden kaum noch Einnahmen generiert, weder bei den Airlines noch bei den Flughafenbetreibern oder den Geschäften an den Flughäfen. In diesem Zusammenhang droht in der Luftverkehrswirtschaft ein Abbau von rund 60.000 Arbeitsplätzen. Das entspricht mehr als jedem fünften Arbeitsplatz.

Zum Abschluss des rund einstündigen Gesprächs waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass der Luftverkehr auch weiterhin eine tragende Säule für die öffentliche Daseinsvorsorge sein wird. Ich bin zudem davon überzeugt, dass der Luftfahrt gerade nach der Krise eine entscheidende Rolle bei der „Revitalisierung“ der Zivilgesellschaft und dem Wiederaufbau der Wirtschaft zukommen wird. Bis dahin werden die Bundesregierung und auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Luftverkehrswirtschaft und ihre Beschäftigten nach Kräften unterstützen.