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Meine Entscheidung zum Bundesvorsitz der CDU Deutschlands

Am Freitag in der nächsten Woche kommen 1.001 Delegierte der CDU Deutschlands in Hamburg auf dem 31. Bundesparteitag zusammen um eine wichtige Entscheidung für die Zukunft der Partei zu treffen: Wer wird die CDU nach der langen und erfolgreichen Arbeit von Angela Merkel zukünftig als neue/r Bundesvorsitzende/r führen. Ich bin davon überzeugt, dass der Bundesparteitag den Beginn eines Erneuerungsprozesses innerhalb unserer Partei darstellen wird und wir die Weichen für die zukünftige Ausrichtung der CDU stellen können.

Seit Angela Merkel bekannt gegeben hat, dass sie nicht mehr für das Amt der Bundesvorsitzenden kandidieren wird, habe ich viele Gespräche mit den CDU-Mitgliedern im Wahlkreis geführt. Besonders hervorzuheben waren hier das Treffen mit den Vereinigungen der CDU aus Stadt und Kreis Offenbach, zahlreiche Gespräche und Telefonate mit Parteimitgliedern sowie Befragungen bei CDU-Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Da das hier jeweils vorherrschende Meinungsbild deutlich zu Gunsten von Friedrich Merz ausfiel, wurde ich in meiner Meinung noch weiter bestärkt, dem ehemaligen Vorsitzenden der CDU-Bundestagsfraktion am kommenden Freitag auf dem Bundesparteitag meine Stimme zu geben.

Die hauptsächliche Botschaft aus den vielen Gespräche im Wahlkreis ist, dass Herr Merz mit seinem wirtschaftlichen und sozialpolitischen Sachverstand, seinem klaren Bekenntnis zur europäischen Integration und seiner internationalen Erfahrung ein idealer CDU-Bundesvorsitzender und Nachfolger von Angela Merkel wäre. Ihm traut man zudem zu, die verschiedenen Flügel innerhalb der Union anzusprechen und die CDU zu neuer Stärke zu führen. Auch ich teile diese Meinung, will aber gleichzeitig die Stärken der beiden anderen Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn in einer neu ausgerichteten CDU nicht missen. Ich würde daher ein Engagement der gegenwärtigen Generalsekretärin und des jetzigen Bundesgesundheitsministers in einem möglichen Führungsteam von Friedrich Merz überaus begrüßen. Gemeinsam mit dem neuen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus wäre die CDU damit personell am besten Aufgestellt um zu alter Stärke als Volkspartei über 40% zurückzukehren.