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Schnellere Passagierkontrollen am Frankfurter Flughafen

In den vergangenen Monaten ist es im Luftverkehr immer wieder zu Verspätungen und Flugausfällen gekommen. Auch an den deutschen Flughäfen kam es insbesondere in den Ferienzeiten immer wieder zu langen Warteschlangen. Einer von mehreren Gründen hierfür sind die Sicherheitskontrollen der Passagiere, die bei starkem Fluggastaufkommen ein Nadelöhr darstellen.

Der Frankfurter Flughafen hat nun reagiert und testet im laufenden Betrieb zwei neue Luftsicherheitskontrollspuren. Im Gegensatz zu den momentan genutzten Kontrollspuren können nun mehrere Passagiere gleichzeitig an unterschiedlichen Stellen ihr Handgepäck zur Kontrolle auflegen. Bisher werden Reisende nacheinander kontrolliert, was insbesondere dann zu Verzögerungen führt, wenn ein Passagier mehr Zeit benötigt. Der Testlauf soll rund vier Wochen andauern. Danach soll zukünftig der Regelbetrieb stattfinden, den auch ich begrüße und für den ich mich einsetze. 

Es ist überaus erfreulich, dass die Bundespolizei und die Fraport AG zeitnah reagiert haben und mit einem neuen Kontrollsystem für kürzere Wartezeiten sorgen werden. Auch wenn die Luftsicherheitskontrollen nur einen verhältnismäßig kleinen Anteil an den gegenwärtigen Verspätungen und Flugausfällen im Luftverkehr haben ist es doch ein wichtiger Schritt, um das bisherige Nadelöhr effizienter zu gestalten.

Auch die Politik arbeitet mit Nachdruck daran, die Zuverlässigkeit des Luftverkehrs wieder zu stärken. Erst vor wenigen Wochen haben sich die Teilnehmer des von Bundesverkehrsminister Scheuer initiierten „Luftfahrt-Gipfels“ in Hamburg hierzu auf mehrere Maßnahmen verständigt. Auch ich persönlich arbeite als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Thema Luftverkehr gegenwärtig gemeinsam mit den Verkehrspolitikern daran, insbesondere das System der Luftsicherheitskontrollen zu optimieren, um hier für eine bestmögliche Effizienz zu sorgen und um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.