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Aktuelles

Gespräch zum Bahnprojekt „Kurve Kassel“ in Immenhausen

Auf dem Weg zur Sitzungswoche in Berlin machte ich am Montag einen Zwischenstopp im nordhessischen Immenhausen, um über das Schienenbauprojekt „Kurve Kassel“ zu sprechen. Auf Einladung des örtlichen CDU-Stadtverbandes diskutierte ich gemeinsam mit politischen Vertretern von CDU und SPD, Bürgermeistern und Vertretern mehrerer Bürgerinitiativen aus der Region über die Pläne der Deutschen Bahn und die Auswirkungen auf die Region.                                

Das Vorhaben der „Kurve Kassel“ ist ein Abschnitt im Rahmen der im aktuellen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) festgehaltenen Ausbaustrecke zwischen Paderborn und Halle. Da der Güterverkehr auf dieser Ost-West-Achse kontinuierlich ansteigt, muss er zukünftig über eine neue Infrastruktur nördlich von Kassel abgewickelt werden. Schon heute gibt es auf der Strecke Engpässe mit großen Überlastungen und Wartezeiten, die Mehrverkehre können in absehbarer Zeit nicht mehr aufgenommen werden. Der Bund hat die Notwendigkeit des Projektes entsprechend im laufenden BVWP festgestellt, die DB Netz AG als Vorhabenträgerin befindet sich dazu gegenwärtig in der finalen Phase zur Optimierung der sogenannten Grobkorridore und Varianten.

Auch wenn die Planungen mittlerweile schon weit fortgeschritten sind, sehen viele Bürgerinnen und Bürger aus den von dem Neubau betroffenen Kommunen das Schienenbauprojekt kritisch. So fordert man in den Städten Vellmar, Fuldatal und Espenau unweit von Kassel die Untersuchung einer weiträumigen Umfahrung im Norden der bisher genutzten Strecke. Man spricht sich hier explizit für den Ausbau der schon vorhandenen Strecke zwischen Altenbeken und Nordhausen als Alternative zum Neubau aus.

Als Mitglied des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag habe ich mich gerne bereit erklärt, die geäußerten Bedenken der Bürgerinitiativen bezüglich der Auswirkungen des Bahnprojektes in Berlin sowohl gegenüber dem Ausschuss als auch gegenüber dem Bundesverkehrsministerium klar zu formulieren.

Als Mitglied des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag habe ich die Ausführungen der politischen Vertreter und Bürgerinitiativen mit Interesse verfolgt. Ich habe mich abschließend zudem gerne bereit erklärt, die geäußerten Bedenken bezüglich der Auswirkungen des Bahnprojektes sowohl gegenüber dem Verkehrsausschuss als auch gegenüber dem Bundesverkehrsministerium klar zu formulieren.